Anspruch und Realität
Schon lange wollte ich mal meine Instrumente vorstellen. Das war der Anspruch. Die Realität ist leider: Als Fotograf bin ich eine Niete und die Bilder sind... na ja. Ich versuche es trotzdem mal!
Meine absolute Lieblingsgitarre: Eine Fenix aus den späten '80ern.
Diese Gitarre muss sich wirklich nicht hinter dem Original verstecken und nicht umsonst wird die Marke Fenix mittlerweile
hoch gehandelt. Im Tausch für diese Gitarre wurden mir schon American-Strats angeboten.
Bei Effektgeräten bin ich puristisch: Nur ein Vox-Floorboard für den "nackten" 15-Watt Röhrenverstärker
von Fame. Der kleine Marshall dient als Amp für das Keyboard.

Für unseren Proberaum habe ich mir einen Hughes & Kettner Attax 100 gegönnt; für den Keller wäre der
echt überdimensioniert. Mit seinen vier Kanälen und den vielen Einstellmöglichkeiten ist das Teil eine
Spielwiese für Soundtüftler. Wer weiss - vielleicht werde ich ja mal einer... ;o))

Meine dritte Fenix: Eine Floyd Rose der letzten Serie, bevor Fenix die Produktion einstellte. Gut zu bespielen aber das
frickelige einstellen und stimmen des Floyd-Rose-Tremolos sind einfach nicht mein Ding.

Gerade bei dieser Gitarre ärgert mich mein Versagen als Fotograf: Die Hohner Professionell L75 nenne ich nur Black
Beauty!

Eine No-Name in Teleform, die bei Ebay mal richtig Furore gemacht hat! Der Importeuer dieser Gitarren kam kaum mit dem
Verpacken nach, weil man für unter 100 EURO ein Instrument mit massivem Mahagoni-Body bekam, das wirklich gut klang. Und
immer noch klingt; leider liegt mir der fette Hals nicht so recht.

Eine 12-saitige Cort. Sicher kein Spitzeninstrument; macht aber klangmässig trotzdem richtig Spaß!

Und wieder eine (meine zweite) Fenix: Die Westerngitarre hat den schmalsten Hals, den ich je bespielt habe.

Meine erste elektro-akustische Gitarre: Augenscheinlich ein Ovation-Nachbau von Stafford.
[Edit: Leider bekommt man auch mit viel Frickelei diese Gitarre nicht bundrein gestimmt; zum solieren in den hohen Saiten geht es, aber Akkorde mit der tiefen E-Saite hören sich grausam an. Wirklich sehr schade!]

Gerade erst gekauft: Die vierte Fenix meiner kleinen Sammlung; eine elektroakustische Westerngitarre.
Ich habe mich unendlich lange um eine Gitarre dieses Typs bemüht und bin jetzt rundum glücklich, denn diese Gitarre ist nicht nur wunderschön sondern hat auch ein tolles Shaping, eine wahnsinnige Saitenlage und einen untadeligen Klang.


Fame ist ja eher als Billigmarke verschrieen; dahinter steckt meiner Meinung nach aber mehr Markengläubigkeit als tatsächliche Wahrnehmung. Dieser kleine 30-Watt Akustikamp bietet jedenfalls eine Menge Einstellmöglichkeiten und hat für meine Ohren einen richtig guten Klang.


Aus reiner Neugier habe ich mir diesen Bass SD-GR von Ibanez ersteigert. Bisher hat mich der Bass-Virus aber noch nicht
erwischt.

Ein Yamaha PR 620; nicht mehr ganz jung aber bestimmt nicht schlechter als neue Keyboards.

Ob je irgendeine Begabung als Perkussionist bei mir erkannt wird halte ich für höchst zweifelhaft, aber die
Neugier... ;o))

Ein Sammelsurium von Instrumenten, die eher eine Statistenrolle haben oder von denen ich mich einfach nicht endgültig
trennen kann. Da hängen teilweise sooo viele Erinnerungen dran!


